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Hey ihr,


kennt jemand von euch das Buch "Gesundung ist möglich ; Borderline-Betroffene berichten" ?
Ich bin absolut begeistert davon. Das Buch macht wirklich Mut.



Oft denkt man "Ohje, die Krankheit wird mich mein Leben lang verfolgen, und ich werde nie in der Lage sein, ein eigenes Leben zu führen". Auch ich hab mich immer wieder bei solchen Gedanken ertappt. Aber nachdem ich das Buch gelesen habe, hab ich wieder Hoffnung. Es tut gut zu wissen, dass ein Großteil der Betroffenen mittlerweile gelernt haben, mit der Erkrankung umzugehen und ein ziemlich normales Leben führen können.
Natürlich will auch ich einmal zu denen gehören.
Ich wills auch da raus schaffen. Unbedingt.



Falls ihr euch mal gefragt habt, was ich eigentlich genau hab, hier meine Diagnosen. Es haben sich von Klinikaufenthalt zu Klinikaufenthalt mehr angesammelt.

1. Borderline (Emotional instabile Persönlichkeitsstörung; Borderline-Typ)

2. Depressive Störung

3. Soziale Phobie

4. Zwangsstörung

5. Alkoholmissbrauch

Und auch wenn das eine Menge Steine sind, die da auf meinem Weg ins Glück liegen, irgendwann werd ich es schaffen. Ich werd meine Ziele verfolgen und irgendwann erreichen. Und ich hoffe, dass diejenigen unter euch, die auch schwer mit psychischen Erkrankungen zu kämpfen haben, es auch schaffen, dauerhaft glücklich zu werden.
Auf jeden Fall ist das möglich. Man darf nur niemals, niemals aufgeben, auch wenn es manchmal unglaublich schwer ist.


Ihr schafft das

Eure wieder richtig hoffnungsvolle
sunrise2705

3 Kommentare 27.4.12 17:12, kommentieren

Gedicht

Ich hab gerade ein Gedicht geschrieben, und wollte mal wissen, was ihr dazu meint. Ich schreibe nicht besonders gut, aber sehr gerne. Über Kritik, positiv wie negativ, am liebsten konstruktiv würde ich mich sehr freuen




Enttäuschung



Ich denke zurück, daran wie es war,
Lange ists her, doch das alles noch klar.
Die vielen Gespräche, die Telefonate,
die Geheimnisse, die ich dir offenbarte.


Du kanntest mich besser als irgendwer sonst,
doch ich weiß, dass du nie wieder kommst.
Das alles war nutzlos, du hast mich belogen,
mich nichts als benutzt und betrogen.


Die Verbindung zu dir war mir wirklich sehr wichtig,
doch das alles erscheint nun nur nichtig.
Nichts ist geblieben, nichts ist noch da,
ich blicke zurück, es war wunderbar.


Doch dann kam er, und du warst nicht mehr du.
Du brauchtest mich nicht mehr, hörtest mir nicht mehr zu.
Sechs Jahre verschwendet, sechs Jahre umsonst.
Manchmal wünsche ich mir, dass du wiederkommst.


Doch du hast mich verletzt und zutiefst enttäuscht.
Du hast unsere Freundschaft mit Gift verseucht.
Es ist nichts zu retten, endgültig vorbei,
nachts wache ich auf und höre den Schrei.

Die Schmerzen sind furchtbar, du schadest mir so.
Wo bist du geblieben? Bitte sage mir: Wo?
Wie konnte uns das alles passieren?
Wie konnten wir uns aus den Augen verlieren?


Die Antwort bleibst du mir schuldig.
Ich war für dich da, war stets sehr geduldig.
Ich hab dich geliebt, unsere Freundschaft war toll.
Doch das alles ist nun gar nicht mehr wundervoll.

Das Schlimmste ist, dass ich nun weiß,
dass du kälter bist als sämtliches Eis.
Du meldest dich nicht, du hältst dich von mir fern.
Dabei hatte ich dich doch so unglaublich gern.

Als du mich brauchtest, war ich stets da,
wir standen uns lange sehr, sehr nah.
Doch hatte ich was zu sagen, bliebst du stets stumm.
Unsere gemeinsame Zeit ist nun endgültig um.


Ich kann nicht verzeihen, ich kann nicht verstehen,
diese Freundschaft konnte nur untergehen.
Sag mir, leidest du auch? Tut es auch dir weh?
Ich erkenne dich nicht, es ist nicht mehr du den ich seh.


Du hast gesagt, du wirst da sein für mich,
doch du lässt mich doch ständig im Stich.
Ich höre noch heute die falschen Versprechen.
Ich hätte es wissen müssen, du konntest sie nur brechen.


Ich sag dir jetzt „Tschüss, auf nimmer wiedersehen.“
Denn ich werde dich nie mehr schätzen, verstehen.
Ich brauche dich nicht mehr, deine scheinbar weiße Weste.
Alles nur Show, doch dir wünsch ich das Beste.


Machs gut, ich wünsch dir ein langes Leben,
bedenke, man muss im Leben auch geben.
Man kann nicht nur fordern und Versprechen brechen.
Sonst wird sich das Leben irgendwann rächen.

1 Kommentar 30.4.12 15:51, kommentieren